Gipsy Fire (D/H/ /BRA)

Melanie Bong (vocals)
Tony Lakatos (tenor sax)
Lulo Reinhardt (guitar)
Tizian Jost (piano)
Eduardo Dudu Penz (bass)
Bastian Jütte (drums)

Sa. 15.10.2016 | 19:30 Uhr
Kulturzentrum Leibnitz, Hugo Wolf-Saal

 

In diesem sehr illuster besetzten Sextett, in dem Roma und Sinti vereint sind, weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll.

Etwa bei der Bandleaderin Melanie Bong, die einst in Graz bei Sheila Jordan, Jay Clayton, Andy Bey und Mark Murphy Jazzgesang studierte und bei vielen noch als langjähriges Mitglied des Max-Geller-Quintetts bekannt ist. Später konzentrierte sich „Ziwala“ mehr und mehr auf ihre Gypsy-Wurzeln, was etwa zu dem Album Gypsy Dream mit Johannes Enders (sax) und dem verstorbenen Fritz Pauer (piano) und schließlich zum Projekt Gypsy Fire führte, so etwas wie eine Dreamband für die unstete, anmutige Sängerin. Präzise Intonation und luzide Artikulation sind ihr Einsatz, ein warmes Timbre voller Passion und Eleganz ihr Kapital. „Melanie Bongs Songs sind genauso klangvoll und originell wie ihr Name“, ließ sich der alte Charmeur Mark Murphy dazu einmal entlocken.

Oder beim ungarischen Saxophon-Ungeheuer Tony Lakatos aus der berühmten Lakatos-Dynastie – einer Familie bekannter Geiger – , heute einer der führenden europäischen Jazzsaxophonisten. Er hatte schon Leute wie Randy Brecker, George Mraz oder Al Foster in seinen Bands. Sein leuchtender Ton am Tenorsaxophon zeichnet ihn vor allem als einzigartigen Balladen-Interpreten aus.

Oder gleich bei Lulo Reinhardt, dem geborenen Gypsy Swing-Musiker in direkter Linie, immerhin ist er ein Großneffe des legendären Django Reinhardt. Dieser Lulo war es auch, der einst mit seiner Band Gitanos jenen Stil entwickelte, der Flamenco, Latin und Gypsy verbunden und als erste Sinti-Band überhaupt nur in der eigenen Sprache Romanes gesungen hat.

Gypsy Fire ist eine Band, die in atmosphärisch dichter Kommunion und in leiser Empathie eine Stimme unterstützt, die sanfte Melancholie und reife Kraft zugleich enthält.

Das waren die Highlights des Internationalen Jazzfestivals Leibnitz 2016

Hadar Noiberg (IL)

Hadar Noiberg (flutes, effects)
Haggai Cohen Milo (bass)
Ofri Nehemya (drums)

JAZZ for KIDS mit Studio Dan (A)

Daniel Riegler (Leitung)
Sophia Goidinger-Koch (Violine)
Martina Engel (Bratsche)
Maiken Beer (Cello)
Bernd Satzinger (Kontrabass)
Doris Nicoletti (Flöte)
Astrid Kendl (Oboe)
Matthew Gregory Smith (Fagott)
Dominik Fuss (Trompete)
Philip Yaeger (Posaune)
Matthias Lill (Schlagwerk)
Leo Riegler (Elektronik)
Michael Tiefenbacher (Klavier)
Christian Grobauer (Schlagzeug)

the bad plus

Ethan Iverson (piano
Reid Anderson (bass)
Dave King (drums)

Eröffnung Jazzfestival Leibnitz 2016

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Spielstätten des Internationalen Jazzfestival Leibnitz

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Weingartenhotel Harkamp

Flamberg 46, 8505 St. Nikolai im Sausal
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Weinglas mit Kerze

Kulturzentrum Leibnitz

Kaspar Harb-Gasse 4, 8430 Leibnitz 
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Weinkeller Schloss Seggau

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